Warum man für seinen E-Mail-Anbieter Geld zahlen sollte

by Nella

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… wenn man das Ganze auch umsonst bei Google und Konsorten bekommen kann? Weil: Nix is’ umsonst!

Der grüne Anbieter Posteo nimmt für seinen E-Mail-Service einen Euro pro Monat. Dafür erhebt er so wenig Informationen über seine Kunden wie möglich. Vorteil: Die Mails der Kunden werden nicht nach Schlagwörtern durchsucht, um etwa die so gesammelten werberelevanten Nutzerinformationen zu verkaufen. Vorteil 2: Auch illegale Anfragen von Behördenseite werden von Posteo nicht beantwortet – schlicht und ergreifend, weil bestimmte sensible Daten gar nicht erst erhoben werden und dementsprechend auch nicht abrufbar sind. Posteo hat dazu im Mai  einen Transparenzbericht veröffentlicht, bei dem es angibt, wie oft und mit welchen Methoden Behörden an Nutzerdaten gelangen wollten. In einem Fall bemängelt Posteo Einschüchterungsversuche und Behördenwillkür, gegen das es mit der Öffentlichmachung protestieren will. So heißt es dazu bei Zeit online:

“Auf die Frage von Löhr [Posteo-Inhaber Patrick Löhr], welche rechtlichen Grundlagen es für ein solches Vorgehen gäbe [ob eine Überwachungstechnik für die Polizei von Posteo eingesetzt werden könne], soll der [ermittelnde] Beamte gesagt haben: ‘Ich interessiere mich dafür, was Sie technisch für uns tun können, nicht für Gesetze.’ Löhr lehnte das Ansinnen ab. Seine Anwälte haben Dienstaufsichtsbeschwerde und Strafanzeige gegen die Beamten eingereicht.”

(Der ganze Artikel von Zeit Online ist hier abzurufen. Pic via Wideeyedlegs)