Notes of Berlin

by Nella

Liebe Leser! Manchmal muss man einfach auf den Tisch hauen. Vielleicht nicht immer in epischer Breite wie der humorvolle Herr, der dem alles andere als “lieben Herrn Fahrrad-Nazi” einen langen Brief in den Hausflur gepinnt hat. Worauf ich aber eigentlich hinauswollte: auf einen weit verbreiteten Fehler in Sachen Interpunktion (lat. für Zeichensetzung, gell).

Ein beliebter Wiederholungstäter ist nämlich das Komma nach der Abschiedsformel im Brief. Da will nämlich gar keins hin. Strenger noch: Da darf keines hin. Auch unter Akademikern ist diese Regel, an der nicht zu rütteln ist, oft eine große Unbekannte. Räumen wir auf mit dem Komma nach “Liebe Grüße” oder eben ebenjene “Mit freundlichen”! Keine Ausnahme! Das wollte ich für heute nur mal loswerden. In diesem Sinne!

Mit liebsten Grüßen

Schlaubi Schlumpf

P.S.: Nach der Begrüßungsformel sieht das mit dem Komma anders aus. Dann  erfolgt eines und man schreibt den Satz weiter, als schließe er nahtlos an. Wieder so ein beliebter Fehler, nach dem Hallo und dem notwendigen Komma danach stets groß weiterzuschreiben. Aber lassen wir es jetzt gut sein.)

(Pic via Notes of Berlin, da gibt es noch mehr witzige Botschaften von Berlinern an Berliner)