Strike

by Nella

Queen: Don’t stop me now

Technik ist nicht mein Freund. Als ich aber das letzte Mal meinen DSL-Anschluss einrichtete, funktionierte das reibungslos. Ich war stolz wie Bolle. Die komplikationsfreie Installation führte jedoch nur zu einem: Größenwahn meinerseits. Heute kam nämlich der Router von meinem neuen Anbieter. Hoch motiviert machte ich Tabula Rasa mit dem alten Ding und riss alle liebevoll gesteckten, jahrelang bewährten Kabel heraus. Schließlich gab es ja bei der neuen Internetz-Kiste ebenfalls eine idiotensichere Schnellanleitung mit ebenso idiotensicheren Bildchen zum noch idiotensicheren Verständnis. Fünfzehn Mal alles eingesteckt wie vorgegeben, nix klappte. Also Telefonseelsorge bei der technikversierten Schwester (untertänigsten Dank für die Geduld), ruhig durchatmen und noch einmal alles haargenau wie vorgeschrieben einstöpseln. Und siehe da.  Auf einmal leuchtete das DSL-Lämpchen. So oder ähnlich muss sich der liebe Gott gefühlt haben, als er sagte: “Es werde Licht”, und zack!, schmiss sich die Sonne an. Wirklich wahr. Ich bin zwar zugegebenerweise weder der liebe Gott noch der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden wie der kleine, siegesbewusste Barack Obama da oben ein paar Jahrzehnte später. Aber: Glück kann so einfach sein. (Ohmmmmm. Nächstest Mal lade ich wieder ‘n Mann ein, der mir die Scheiße einrichtet. So. Mit kurzem o.)