Too good

by Nella

Lauryn Hill: Can’t take my eyes off of you

Heute ist der “Love your body day”. Den hat die amerikanische National Organization for Women (NOW) erstmals 1998 ins Leben gerufen, um unrealistische Schönheitsvorstellungen zu boykottieren. Und das nicht ohne Grund. In Deutschland sind etwa 100.000 Menschen essgestört, eine Studie will gar jede zweite Frau betroffen wissen. 5-10% der insgesamt Erkrankten sind Männer, Tendenz steigend. Wie lächerlich eigentlich, dass die meisten Menschen, meine Wenigkeit eingeschlossen, eher an sich herummotzen, statt sich darüber zu freuen, dass Arme, Beine, Füße usw. alle dran sind. Oder man sich an manchen Tagen wie ‘ne trübe Tasse fühlt und denkt, alle um einen herum seien viel toller.

Ein paar amerikanische Künstler haben sich deshalb ein ganz besonderes Street Art Projekt ausgedacht. Mit ihren Aufklebern verschönern sie nicht nur den urbanen Raum, sondern wollen in erster Linie Dir, Deiner Schwester, Deiner Omma, Deinem Freund, einfach jedem Fremden, eine Freude bereiten: ein Wort-Leckerli für das morgentliche- oder-wann-auch-immer-muffelige Selbst. Die Sticker gibt’s übrigens gratis, jeder soll mitmachen und fröhlich öffentliches Eigentum verzieren. Das Ganze boomte prompt zur weltweiten Kampagne. Was ist die Botschaft auf den Dingern? Ganz genau auf das zweite Bild rechts, und zwar hier, gucken, unter dem Türöffnerknopf der Londoner U-Bahn steht’s: You are beautiful! Was kann ich noch anderes hinzufügen als Just as simple as that.

(via Kotzendes Einhorn)