Nella Beljan

Buchstaben sind Freunde

Month: January, 2011

Der stille Sonntag *3

Penny and the Quarters: You and me Auch die allertollsten Dinge können verloren gehen, manchmal, weil man schlicht und ergreifend nicht gut genug darauf Acht gegeben hat. Oft gehen Lieblingskugelschreiber, -CDs, -DVDs, -Schals,  T-Shirts oder -Karten aber nur verschütt’ und tauchen dann irgendwo, irgendwann wieder auf. So wie der Song “You and me” von Penny [...]

Höhere Wesen befahlen

Wilco: Jesus, etc. Sigmar Polke in der Akademie der Künste Berlin, eine Hommage seines Freundes/Galeristen/Verlegers Klaus Staeck (nicht Peter Weck steckt weg, Freunde. An alle zartbesaiteten Gemüter, bitte nicht anklicken. Ab 0:40 Min. sehr zum Lachen aber. “Ich war sauer und dann war ich gierig!”). Da will ich hin, zu Herrn Staeck, weil ich Polke [...]

In his car, hell

Bruce Springsteen: Fire Profession-nell, No. 3. Im Folgenden mein Text über die Dragster Cars von Donwan Harrell. Is’ ‘n bissken lang. War aber auch, ich werd’ gleich rot, Titelgeschichte. Wer die komplette Fotostrecke dazu sehen will, nehme 5,- Euro zur Güte und begebe sich in den gut sortierten Bahnhofszeitschriftenhandel oder klicke und kaufe bei Amazon. [...]

Übrigens …

Nicolas Jaar: Into the night … legt Nicolas Jaar heute Abend – 26.01.2011 – im Watergate, Berlin auf. Ab 23:59h. Hm… Photo by Luke J. Ibis

Aha.

Feist: Secret Heart Wer jemanden becircen möchte und selbst nicht so recht weiß wie, für den habe ich direkt zwei Patentrezepte. Einmal das bewegte Bild oben als Email verschicken. Oder die damnfuckinghottolle Feist singen lassen. Ich mag’s ja eher klassisch, was so Liebesgeständnisse angeht. Aber lassen wir das. Beim Wort becircen komme ich zu meiner [...]

Entwerdung

Zola Jesus: Lightsick SMS, die das Leben schreibt: “Wenn der Oppa noch genau ein einziges Mal schnalzt oder sich die Frau daneben ihre Leberwurststulle gleich nicht ohne Schmatzen in den Rachen drücken kann, gibt es mindestens EINEN Totschlag. Ich hasse ICE-Abteilfahrten. Gleich in Köln umsteigen. Ich werde versuchen, so lange an den Weltfrieden zu denken.” [...]

Turnin’

James Blake: The William Scream (live at BBC) “In die Mulde meiner Stummheit / leg ein Wort.” (Ingeborg Bachmann) Musik an. Was für eine Stimme. Und der Text. Die machen, dass man alles stehen und liegen lässt und nur noch zuhört. Keine Angst, das ergeht einem nur die ersten fünfzig Male so. Dann singt man [...]

Der stille Sonntag *2

Òlafur Arnalds: Ljósið Heute schreib ich nix. Sondern nehm’ mir ein Vorbild an der Dame da – und bleib schön im Bett. Vielleicht streich’ ich aber auch schnell meine Küche, inspiriert durch das Foto. Finde die Farben  formidabel. Also beides. Busen und blau. Aber genug jetzt. Hier ist Filters “Der stille Sonntag”, Volume Two. Òlafur [...]

Aller guten Dinge

Theophilus London: Oops (Oh my) Lieber Mr Mapplethorpe, okay, ich find’ die Fotos von den nackten Männers, die wie Skulpturen arrangiert sind, immer noch oll und viel zu “geslickt”, Skandal hin oder her. Und die Blumenbilder, joaaaa … Aber, hey, Deine Selbstportraits sind spitze und die Fotos von Patti Smith in echt sogar noch besser. [...]

Anyway you run

Beach House: Zebra Ende des letzten Sommers, ein paar schöne Tage setzten sich noch unverhofft zwischen das Septembergrau, zeigte ich einem guten Freund von mir zwei Bars. Die Möbel Olfe (“Trinkhalle am Kotti”. Mama und Papa. Keine Sorge. Das hört sich schlimmer an, als es is’!) und der Würgeengel (Auch das nicht wild! Nach einem [...]

Breath to waste

Elvis Costello: I Want You Wenn schon Fashion Week, dann bitte zum Collect Showroom 2011 mit Hien Le, Tiedeken, Reality Studio, Maiami, Perret Schaad u.a. gehen. Alles Weitere hier. Gestern Abend war ich nämlich im Bebel Zelt. Da sollte man lieber am Samstag, denn 22. Januar 2011 hin, zu Vladimir Karaleev, den viele bestimmt aus [...]

Ewigkeit

Peaches: Talk to me Professio-nell, die Zwote. Diesmal das Interview, das ich auf dem Berlin Festival 2010 mit Peaches geführt habe, voilà, als Protokoll. Ich war gespannt, was mich erwarten würde, denn Peaches und ich sollten direkt nach ihrer Lasershow miteinander sprechen. Als ich den Backstage Raum betrat, saß sie noch in ihrem Bühnenoutfit da, [...]

But it ain’t goin’ away

Elvis Presley: Fever “Truth is like the sun. You can shut it out for a time, but it ain’t goin’ away.”

Der stille Sonntag *1

Clem Snide: I’ll be your mirror “Er verstand, dass die Sehnsucht zuweilen größer ist als der Mensch. Und der Mensch geht zugrunde, wenn man sie stoppt.” (Peter Høeg) Ich habe jetzt einen Musikredakteur. Der großartige Filter hat trotz meines heftigen Protests vor, seinen (Blog-) Laden dicht zu machen. Ich konnte ihn dafür aber beschwatzen, ab [...]

Blessed

The Jimi Hendrix Experience: Foxey Lady Ich bin ein Stadtkind. Unsere Eltern sind nie mit uns in den Wald gefahren. Wenn ich höre, dass andere Familien sonntags Pilze sammelten, bin ich schwer beeindruckt. Dafür erzählte uns unsere Mutter viele Geschichten aus ihrer kroatischen Kindheit. Von Schlangen, die sie tötete, echten Bären, die sie fürchtete und [...]

Alright

The Black Keys: I’ll be your man Meine Schwester sagte mal den beeindruckend luziden Satz: “Die besten Paare sehen aus wie Geschwister.” Liegt das daran, dass der Mensch zutiefst narzisstisch veranlagt ist? Oder, um es netter zu formulieren, man möchte sich auf Augenhöhe begegnen. Sowohl im Wesen als auch beim Äußeren. Männliche Freunde aus meiner [...]

Vielen Dank für die Blumen

Bombay Bicycle Club: Dust on the ground Jetzt mach ich mal Nägel mit Köpfen und stelle auch die Texte auf meinen Blog, die ich bereits in Printmedien publiziert habe (Regel 1: Fremdwörter benuzen. Regel 2: Dabei möglichst wichtig aussehen. Regel 3: Falls jemand nachfragt und Sie das Wort nicht kennen – besser Schnauze halten und [...]

Stand for now

Efterklang: Modern Drift Magic Chairs von Efterklang ist bereits seit Februar 2010 draußen. Das Lied oben hatte mich damals schon schwer beeindruckt.  Aber dann gelangte vor kurzem  I was playing drums an meine zartfühlenden Öhrchen. Zuerst in der Live Version, bei dem die Dänen so unglaublich freundlich vor sich hin lachen. Ganz beschwippst von sich [...]

Will guide you home

Young at heart: Fix you Sein Bestes zu geben, darum geht es wahrscheinlich. Manchmal gewinnt man dabei und manchmal verliert man halt.  Bei dem Musikvideo oben, ein Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm Young at heart, muss ich immer daran denken, dass ich während meines Studiums im Altenheim gejobbt habe. Und wie einsam die Menschen dort waren [...]

This is one

Radiohead: Nude Manchmal ist nackich machen wichtig, erst Recht, wenn man sich null entblößt fühlt, sondern eher befreit. So muss sich FKK inna DDR angefühlt haben, wir Wessis haben da ja eigentlich nur staunend drauf geblickt. Nun gut! Wollen wir mal nicht plappern. Hier ein schöner Youtube-Kommentar zum Song oben zuerst: “Quite simply, the most [...]

Flesh and bones

Thomas Dybdahl: Cecilia Thomas Dybdahl lernte ich exakt vor vier Jahren kennen. Da wohnte ich in einer kleinen, abgewrackten Wohnung zur Zwischenmiete, bevor ich dann in meinem Kiez nebenan endlich-endlich heimisch wurde. Der norwegische Singer/Songwriter Thomas Dybdahl lief rauf und runter: Don’t lose yourself, If we want – it’s right & Lovestory. Aber zuerst, auf [...]

Kiez-Ding

James Blake: Limit to your love Vor kurzem bin ich mit meinem Patenkind, einem kleinen, mallorquinischen Lastrami, Gassi gegangen. Eine Zeit lang war mir das etwas peinlich. Denn er ist wirklich klein, das ist mir natürlich nicht peinlich – aber wegen der Kälte muss er ein Pullöverchen tragen. Das ist auch noch lila. Mit mir [...]

Eins hoch sieben

Iggy Pop: Passenger “Zum Begräbnis eines grauen Haars kommen sieben weitere.” Mist. Jetzt hab ich es schon rausgerupft. Nicht, dass ich mich alt fühle. Ich BIN alt. Aber man muss es ja nicht direkt von Weitem sehen. Und an alle Leser, die älter sind als ich: Verzeihung. Bei Ihnen sieht das eine oder andere graue [...]

Auf geht’s

Queen of the Stone Ages: No one knows Wovor die Leute so alles Angst haben …! Ich bin da eher für: Rein in die Höhle des Löwen. Und dann werden auch keine Gefangenen gemacht! Das liegt daran, dass ich auf diese Art meine ausgereifte Hundeangst besiegt habe. Die ging nämlich so weit, dass ich fest [...]