Untitled/Possibly maybe

by Nella

Gonzales: Solo Piano

“Kannst Du bitte in eine andere Richtung atmen. Sonst bin ich direkt wieder betrunken.” Nein, nicht die Flodders. Hurra, Brüderchen ist zu Besuch! Da meine Schwester und ich aufmerksame Gastgeber sind, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ihm die im besten Sinne abgewracktesten Schuppen der Stadt zu zeigen. Das Personal des Roses, Oranienstr. 187, kümmerte sich rührend um uns. Plüsch auf Rot und herrliche erste Sätze. Gleich nach “Call me Ishmael” kommt “Immer, wenn ich aus Tegel raus bin, geh ich als erstes ins Roses.” Moooooment. Was war denn nochmal in Tegel? Ach! Verstehe. Nett auch, dich kennenzulernen. Ehrlich! Das geht nur an der Bar im Roses. “Gabriela hat den Laden im Griff.” Entspannter kann man nicht ausgehen, alles kann, nix muss. Der Samstag sollte nicht hinterherhinken. Die Übergangslösung von den Bachstelzen. Die Schlange war unterirdisch. Wäre ich pervers oder sexuell frustriert oder beides, ich würde mich immer in so ‘ner Schlange einreihen. So viel dazu. Hm. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Laden wirklich empfehlen will. Wir blieben die ganze Nacht. Auf der Tanzfläche. Ich würde sagen, Jane Fonda kann einpacken! So. 18h. Aaaaufstehen! Ich gehe jetzt Kaffee kochen. Und fühle mich deshalb wie Mutter Teresa. Mindestens! Und jetzt: Gonzo. Ein bisschen ruhiger ist ja auch mal ganz schön.